musik verboten

Initiative gegen die neuen Schallschutzgesetze der E.U.Artikelsammlung hier

Initiative against the new sound emmission controlling laws in the E.U. collecting examples of criminalisation and ghettoising of professional musicians. Have a look or write a comment at category “music prohibited”!

Iniciativa contra las nuevas regulaciones de emisiones de sonido en la U.E. colleccionando ejemplos de criminalización y ghettoización de músicos profesionales. Busca o escribe en categoría “music prohibited”!

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Schon seit langem ist es schwer, in der Nähe anderer Menschen Musik zu lernen, zu üben, zu unterrichten, zu produzieren oder auch nur zu hören.

Immer mehr Klagewellen und neue Gesetze überrollen die Musiker, ein nicht zu unterschätzender Teil der Berufstätigen in Deutschland und in der EU, und zwingen diese in die Arbeitslosigkeit – nicht jeder Freiberufler kann sich einen Proberaum oder Unterrichtsraum mieten, wenn er gerade selbst über die Runden kommt. Und ist er dann erst wieder ALGII-abhängig, ist der Rückweg in die Arbeitswelt verbaut – Probenraummiete zahlt das Arbeitsamt nicht, in billigen Wohnungen darf erst recht nicht geübt werden, und ein Musiker, der wochen- oder monatelang nicht üben durfte, ist kein Musiker mehr. Auch der Aufbau einer Selbständigkeit mit ein, zwei, drei Schülern zuhause ist nicht mehr möglich.

Musikschulen werden aus den Gewerbemischgebieten hinausgeklagt und in die Gewerbegebiete vertrieben. Gleichzeitig wird der Musikunterricht an den staatlichen Schulen eingestellt. Da Kinder selten allein ins Gewerbegebiet fahren (meist braucht man ein Auto dazu) und die meisten Eltern weder Zeit noch Geld dazu haben, findet also kein Unterricht mehr statt, denn auch der nette Gitarrist von nebenan darf ja nicht mehr zuhause unterrichten. Wozu auch- üben darf der Schüler ja sowieso nicht – neben dem Unterricht und Instrument kann sich keine Familie noch einen Probenraum leisten!

Die neue Bildungspolitik? Lerne ruhig, solange Du keinen damit störst?

Probenhäuser werden aus den Gewerbegebieten herausgeklagt – wohin? Zwischen Fabriken ins Industriegebiet – und auch das nur eine Frage der Zeit. Werkstätten von Holzverarbeitern, Autoschraubern, Steinmetzen – alles in Ordnung. Aber wehe, jemand macht Musik!

Die Musikindustrie ist Berlins größter Exportartikel und für ganz Deutschland alles andere als unwesentlich. Aber Deutschland ist auch hierfür kein Produktionsstandort mehr.

WAS KÖNNEN WIR DAGEGEN TUN?

Wir sammeln Artikel und Kommentare zum Thema unter der Kategorie “musik verboten“, siehe Kategorienliste rechts.

Demnächst soll eine Petition zum Thema an den Bundestag und an das EU-Parlament gestartet werden. Wir würden uns über juristische Hilfe freuen oder über Kontakt zu Leuten, die mit Petitionen Erfahrung haben – dies muß Erfolg haben!

Es soll ein internationaler DAY OF SILENCE als Gegenstück zur Fete de la musique eingerichtet werden. An diesem Tag soll KEINE Musik erklingen, nicht auf der Straße, nicht im Konzertsaal, nicht in der Kneipe, nicht im Radio und nicht im Fernsehen. Wir wollen darauf aufmerksam machen, wie sehr Musik ein Teil unseres Lebens ist und wie karg die Welt ohne sie ist. Schwer zu realisieren, aber man kann´s ja mal probieren. Wir würden uns am meisten über Zusagen von Gastwirten und von Sendern freuen! Termin soll ein Wochentag sein, da wir am Wochenende vor allem Veranstalter schädigen würden, die haben es nun wohl am allerwenigsten verdient…

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